Immer wieder werde ich gefragt, ob ich nicht Checklisten erstellen kann. Brautpaare wünschen sich eine Liste anhand derer sie wissen, wann sie was organisieren sollen. So sehr ich diesen Wunsch nach einer allgemeingültigen Liste verstehe, so sehr halte ich nichts davon. Jedes Brautpaar, jede Hochzeit und damit auch jede Hochzeitsorganisation sind extrem unterschiedlich. Dementsprechend hilft es einem Brautpaar, das ein halbes oder 2 Jahre für die Planung hat, nur bedingt, eine Checkliste für ein Jahr zu haben. Hinzu kommt, dass viele Checklisten, die man im Internet und in Hochzeitsmagazinen findet einfach gefährliche Fehler enthalten.

Z.B. habe ich schon gelesen, man solle erst die Save-The-Date-Karten versenden und dann die Location suchen. Auch, wenn einem das Traumdatum vom 08.08.2008 vorschwebt oder man sich am 21.06.2021 verlobt hat und am gleichen Tag im folgenden Jahr heiraten möchte, heißt das nicht, dass genau an diesem Tag die Traumlokalität und alle weiteren Lieferanten und Dienstleister auf einen warten. Allzu oft ist man froh, überhaupt eine Lokalität zu finden, die auf die meisten Wünsche und dann auch noch auf das Budget passt. Wenn diese dann eben nicht am 21.06.2022 verfügbar ist, gilt es etwas Flexibilität mitzubringen. Wenn dann schon die Save-the-date Karten verschickt sind, waren die Karten vergebliche Liebesmüh und müssen neu gedruckt und versandt werden.

In vielen anderen Checklisten, wird zum Beispiel der DJ oder die Band für den Abend erst für eine Buchung ca. 3 Monate vor der Hochzeit empfohlen. Wer hochzeitserfahrene DJs/Musiker sucht und in der Hochsaison zwischen Mai und September heiratet, wird schnell merken, dass die Anbieter guter Musik 3 Monate vorher schon längst ausgebucht sind.

Um nun dennoch den Brautpaaren zu helfen habe ich zwei Empfehlungen:

  1. Man greift auf sehr detaillierte Checklisten zurück, die leichter auf die eigene Hochzeit passen und in viele Teilbereiche unterteilt sind. Hierzu habe ich mit einer Kollegin ein ganzes Buch geschrieben: „Die besten Hochzeits-Checklisten“ . Es ist im Humboldt Verlag erschienen und überall im (Online-) Buchhandel erhältlich. So auch beim Verlag selbst.
  2. Es gibt eine ganz simple Grundregel, die ich aufgestellt habe, die den meisten Paaren helfen kann: Alle Lieferanten und Dienstleister, die sich nicht zweiteilen können (also nicht mehrere Hochzeiten an einem Tag leisten können) sind so schnell wie möglich zu buchen. Dazu gehören zum Beispiel die Lokalität (sofern sie nicht in selteneren Fällen viele gleichwertige Säle hat), die Musiker und der DJ, Fotograf und Videograf etc. Viele dieser Anbieter sollten schon ca. ein Jahr im Voraus blockiert werden.

Zweiteilen können sich z.B. Caterer, Floristen, Hochzeitstortenbäcker etc. Diese können in der Regel mehrere Hochzeiten an einem Tag bedienen. Aber auch hier vorsichtig, viele bekannte und beliebte Anbieter müssen auch schon sehr lange im Voraus gebucht werden.

Je nach Größe der Hochzeit bzw. Aufwand der gewählten Torte oder Dekoration können auch Anbieter, die sonst mehrere Brautpaare an einem Tag bedienen können, mit einer Hochzeit ausgebucht sein.

Letztlich nutzt es keinem, wenn der Wunschdienstleister noch alle Samstage bis auf genau diesen einen an dem man heiraten möchte frei hat.

Daher gilt es: alle Anbieter so schnell wie möglich buchen. Über die Details des gebuchten (also z.B. welche Musik gespielt wird, welche Dekoration auf den Tischen steht und was es zu essen gibt), kann dann später im Detail gesprochen werden.

Wer nicht an einem Wochenende und/oder außerhalb der Saison heiratet und/oder auch mit Anbietern klarkommt, die jetzt nicht in den obersten Hitlisten der Brautpaare stehen, hat mehr Puffer, als jemand, der sich die beliebteste und schönste Lokalität oder den gefragtesten DJ wünscht.

Empfohlen von Zankyou

Daher empfehle ich jedem Brautpaar meinem Tipp 1 oder 2 zu folgen oder einen erfahrenen Hochzeitsplaner, wie z.B. die Mitglieder des Bundes deutscher Hochzeitsplaner zu buchen, die noch viel individueller durch die Organisation hindurchführen können und obendrein die für jedes Brautpaar individuell besten Dienstleister empfehlen können, mit denen sie bereits gute Erfahrungen gemacht haben. Das erspart dann auch langwierige Suchen und Fehlgriffe.

Was eine solche Pandemie mit Hotels und Eventlocations macht.

Seit über einem Jahr sind die Eventlocations in Deutschland genauso wie die Hotels im Dornröschenschlaf. Der Sommer 2020 gab eine kleine Erleichterung, dennoch blieben monatelang leere Häuser. Es ist so traurig zu sehen: da sind motivierte Mitarbeiter, teilweise riesige Räumlichkeiten, alle bereit für die Gäste. Gäste, die kommen wollen, die Sehnsucht nach Feiern und Tapetenwechsel haben, aber nicht dürfen. Dennoch müssen diese großen Häuser mit allen Innen- und Außenbereichen natürlich gehegt und gepflegt werden. Pacht muss bezahlt werden. Und, und, und… Ein Hoteldirektor erzählte mir: allein die Kosten für Heizung und Klimaanlage liegen weit über dem, was im letzten Sommer die eine oder andere Tagung einbrachte. Die Heiz- und Kühlsysteme sind so konzipiert, dass sie immer nur für das gesamte Haus arbeiten können. Eine gezielte Einstellung für einzelne Räume oder Etagen sei leider nicht möglich.

Und draußen wächst munter das Unkraut und der Rasen…

Wir hatten das große Glück vergangene Woche eine Auszeit in meiner Lieblingslocation zu verbringen. Ein Tag lang ganz alleine in diesem wundervollen Schloss Neuhaus mit seinem traumhaften und gepflegten Park. Auch dieses Schloss liegt seit über einem Jahr bis auf die kleine sommerliche Entspannung im Dornröschenschlaf. Aber anders als bei Dornröschen durften hier nicht die Rosen wild um das Schloss ranken. Der Garten wird mit mehren Mitarbeitern gepflegt, es wird laufend saniert und renoviert. Ein solches altes Bauwerk verlangt seine Pflege – egal ob der Rubel rollt oder nicht.

So schön unsere Zeit bei traumhaftem Wetter im Schloss war, so sehr tut es weh zu sehen, dass diese riesigen wundervollen Flächen für unsere Minigruppe vermietet werden müssen, um überhaupt eine kleine Einnahme zu haben. Kreativität in Zeiten von Corona ist gefragt. Wir hätten allein im Schlosspark mehrere Bereiche bei traumhaftem Wetter für je über 100 Gäste nutzen können. Stattdessen haben wir zu zweit die Freiheit genießen dürfen.

Schloss Neuhaus hat überlebt. Aber wie viele Eventlocations, Hotels, Caterer, Veranstaltungstechniker, Musiker und unzählige mehr, mussten aufgeben. Sofort- und Überbrückungshilfen haben meist nicht gereicht oder die Unternehmen passten nicht ins Raster der Maßnahmen. Kaum ein selbständiger Unternehmer dieser Branchen hat seine persönlichen Einkommen durch diese Hilfen bestreiten können. Private Mieten und Versicherungen mussten gezahlt und Kinder ernährt werden. Ganz abgesehen von gewerblichen Fixkosten wie Mieten, Mitarbeiter und Co. Vielen blieb nur der Ausweg in Hartz IV.

Trotzdem möchte ich deutlich sagen, wir haben Glück in einem Land wie Deutschland zu leben. So, wie in unserem Land mit der Pandemie umgegangen wurde und das, was an Hilfen gezahlt wurde, ist im weltweiten Vergleich sehr gut. Klar hätte man vieles perfekter machen können. Aber für alle war es eine neue Herausforderung, für die keiner ausgebildet und auf die keiner vorbereitet war.

Jetzt bleibt zu sehen, wer nach der Pandemie noch da ist. Mit welchem meiner Lieferanten und Dienstleister ich noch arbeiten kann. Wie viele der guten. motivierten und erfahrenen Anbieter haben überlebt? Was wird aus der Eventbranche, wenn es wieder losgeht mit den wenigen Überlebenden und den noch unerfahrenen Neustartern?

Viele haben mich im letzten Jahr gefragt, wie geht es weiter, wann können wir wieder feiern, was wird nach Corona. Auf eine solche Ausnahmesituation hat mich weder meine Ausbildung noch meine 22 Jahre Erfahrung mit unzähligen Veranstaltungen in meiner Agentur vorbereitet. Früher hatte ich immer auf alle organisatorischen und planerischen Fragen eine Antwort. Nun fehlen mir die Worte und mir bleibt nur abzuwarten und zu hoffen, bald wieder meiner Leidenschaft zu folgen und anderen unvergessliche Erlebnisse zu schaffen. Auch ich dürste danach, wieder zu arbeiten und letztlich natürlich auch endlich wieder Geld zu verdienen. Aber ich habe mit meiner Agentur den Dornröschenschlaf überlebt und freue mich auf alle kommenden Feste- in Schloss Neuhaus oder an einem anderen schönen Ort.

Budgetplanung aber richtig!

Viele Brautpaare haben eine genaue Vorstellung davon, wie ihre Hochzeit aussehen soll. Aber haben sie auch eine Vorstellung davon, was diese erträumte Hochzeit kostet?

„Die Kosten der Lokalität sind doch ganz einfach zu berechnen! Wir haben 100 Gäste, ein gutes, mehrgängiges Essen wird wohl für 50 Euro möglich sein. Für Getränke – habe ich gehört -, muss man genau so viel rechnen. Macht dann € 10.000, die wir für unsere Hochzeit einplanen müssen.“ So oder so ähnlich kalkulieren viele – und unterschätzen damit maßlos die Gesamtkosten. Denn selten ist es mit einem Abendessen getan – Sektempfang, Kaffee-Kuchen, ein Mitternachtsessen verlangen einen nicht niedrigen Zusatzaufwand. Manche Feiern beginnen bereits am Tag vorher oder enden mit einem Brunch am „Tag danach“. Natürlich sind auch die Preise jeder einzelnen Speise wie jeder Teilbereich der Hochzeit finanziell je nach Anbieter und Inhalt sehr unterschiedlich. Was hier beispielhaft mit 100 Euro angesetzt wurde, kostet bei einem günstigen Caterer oder selbst gemacht natürlich weniger, kann aber auch um einiges teurer ausfallen.

Auch die Menge und Qualität der Getränke können das Budget deutlich beeinflussen. Gerade Cocktails oder für manchen gar Champagner können dem Budget in den meisten Lokalitäten weh tun. Beides würde ich aus Budgetgründen bei den meisten Hochzeiten ohnehin nicht empfehlen. Oftmals fallen auch noch zusätzliche Raummieten für Garten, Kinderbetreuung, Bandgarderobe oder Ähnliches an.

Wer eine ganz besondere Lokalität ohne eigene Gastronomie anmieten möchte, muss noch mit vielen weiteren Kosten rechnen. Allen voran die Raummiete, die von ein paar hundert Euro bis zu mehreren 1000 Euro bei den besonders beliebten und schönen Locations kostet. Hinzu kommen oftmals Nebenkosten für gemietete Ausstattung, Locationmitarbeiter etc. Bei einem gebuchten Caterer sind ein riesen Bazen für die Mietarbeiter fällig sowie diverse weitere Kosten für Equipment, Geschirr, Besteck, Tischwäsche etc. (sofern diese nicht in der Location kostenfrei vorhanden sind).

Aber natürlich gibt es noch unzählige andere Kosten, die man von Anfang an budgetieren sollte. Große Posten sind da z.B. Brautkleid inkl. Accessoires, Kleidung des Bräutigams und Ringe. Aber auch bei den Feierkosten gibt es noch viel zu bedenken. Wie sieht es aus mit Musik: DJ oder Band? Musik bei der Trauung und vielleicht schon beim Sektempfang? Soll ein Fotograf die Erinnerung bis in die Ewigkeit festhalten und wie lange soll dieser bleiben? Hier unterscheiden sich die Kosten nach Zeitaufwand schnell von ein paar 100 bis ein paar 1.000 Euro. Selbiges gilt natürlich für Videografen.

Dann lassen sich vor allem die Bräute sehr gerne von den wundervollen Hochzeitsdekorationen im Internet oder Brautmagazinen verführen: ein paar Blumen für die Trauung, Lampions in den Bäumen, Ausgestaltung der Tische, Dekoration auf Gartenmöbeln, in Nischen, auf Buffets … und die schönen Holzwegweiser, die man gesehen hat, müssen es bitte auch sein, damit alles stimmt. „Wir sparen ja bei der Dekoration, weil wir diese mit unseren Freunden am Vorabend selbst machen“. Auch dies oftmals ein Trugschluss, da viele Lokalitäten für den zusätzlichen Tag Raummiete verlangen (müssen), die jegliche sonstige Ersparnisse wieder kaputt machen.

Die perfekte Einladung stammt am Ende doch vielleicht aus der Feder eines Grafikers – und der liegt mit Änderungswünschen auch bei ein paar hundert Euro bis ein paar 1000 Euro. Gerade, wenn es noch um das Design weiterer Papeterie wie Menükarten, Kirchenhefte, Danksagungskarten etc. geht. Nicht zu vergessen das Porto, das bei den meisten Hochzeiten gleich mindestens bei dem eines Maxibriefes liegt.

Noch habe ich nicht alle Posten erwähnt, die auf vielen Hochzeiten anfallen (können).

Ich kann nur allen Brautpaaren raten von Anfang an in Ruhe, ALLE ihre Kosten zu kalkulieren. Genau überlegen, was man alles haben möchte und dafür erste Summen großzügig schätzen oder Angebote einholen. Und nicht vergessen: „Kleinvieh macht auch Mist“ – gerade auf einer Hochzeit. Allzu schnell ist eine tolle Location gebucht und das Budget für die Lieblingsband und die romantische Dekoration dann schon aufgebraucht. Lieber vorher noch ein bisschen Geld sparen oder die Hochzeit in Stil und Größe etwas anpassen, als am Ende auf Schulden sitzen zu bleiben. Hauptsache ist doch, man hat Spaß mit seinen Liebsten.

Ein Hochzeitsplaner kann hier gerade in der Anfangsphase beratend und kalkulierend zur Seite stehen. Mit viel Erfahung denkt er an alle Posten und kann diese anfangs viel realistischer einschätzen als die meisten Brautpaare, die nicht täglich mit einer solchen Feier zu tun haben.

Egal, ob es am Ende eine Hochzeit im eigenen Garten (Achtung kann besonders schnell zur Budgetfalle werden!!), im Vereinsheim oder üppigen Schloß ist. Geld ist Geld und irgendwo hat jeder seine Budgetgrenze.

Diese Frage stellen sich viele Brautpaare. Was macht der eigentlich und wieso soll ich das nicht selbst können? Klar, kann man seine Hochzeit selbst organisieren. Je nachdem, in welchem Rahmen man feiert und wieviel Zeit einem zur Verfügung steht, ist das auch grundsätzlich kein Problem, aber …

Früher hatte man auch keinen Hochzeitsplaner‘. Früher waren die Hochzeiten auch anders. Das liegt an verschiedenen Dingen. Da ist zum einen der Wandel der Gesellschaft. Zu Zeiten als die Mütter noch keinen festen Job hatten, konnten sie viel mehr bei der Hochzeitsplanung unterstützen und ihre eigene Erfahrung hinzugeben. Meist half die gesamte Familie bei den Feierlichkeiten mit. Man feierte ohnehin im Heimatort und meist in der Lokalität, wo alle schon immer gefeiert haben, mit dem Fotografen, der die ganze Familie immer wieder ablichtete und auch die Musik kam aus Empfehlungen der eigenen Reihen.

Heute wohnen die Paare oft nicht mehr am Heimatort und haben daher weniger Kontakte und weniger Unterstützung durch die (Groß-)Familie. Auch heiraten die Brautpaare oft später und stehen daher meist stärker im Berufsleben. Ihnen fehlen dann oft Zeit und Kraft für eine Planung, bei der leider auch oft nicht alles so einfach wie am Schnürchen läuft, wie man sich das so vorstellt.

Eine andere Entwicklung hat Hochzeiten fast noch mehr verändert. Als ich vor 22 Jahren als Hochzeitsplaner anfing, war das Internet noch fast inexistent – ebenso stand die digitale Fotografie noch in den Kinderschuhen. Keiner hatte ein Smartphone, mit dem immer und überall Fotos gemacht und mit ein paar Clicks im Internet hochgeladen werden konnten. Heute haben wir eine Fülle an Inspirationen mit Fotos von Milliarden von Hochzeiten, Hochzeitsportalen, Blogs und unzählige Anbieter mit tollen Webseiten. Das Brautpaar wird ständig verführt mit neuen, schönen Ideen, wie sie ihre Hochzeit bereichern können. Oft wissen sie gar nicht mehr, wo sie anfangen sollen, was sie wirklich möchten und wer nun wirklich der richtige Dienstleister für ihre ganz persönliche Feier ist.

Die drei Hauptpunkte, wo ein Hochzeitsplaner ansetzt sind die folgenden:

  • Zeitersparnis: alle, die beruflich und/oder privat stark eingebunden sind, sollten sich Gedanken machen, ob sie die Arbeit an einen professionellen Hochzeitsplaner abgeben. Die meisten unterschätzen, wieviel Arbeit doch so eine Hochzeitsplanung bedeutet. Viele ausgiebige Termine mit Lieferanten und Dienstleistern, viel Planungs- und Entscheidungsarbeit vom Ablauf über die Drucksachen bis Essen/Getränke und vor allem Dekoration. Wieviele Abende und Wochenenden bleiben effektiv für die Planungen bzw. wie oft kann man sich auch mal unter der Woche frei nehmen, weil die Dienstleister nur dann Termine anbieten? Ist man vielleicht auch oft abends oder am Wochenende einfach nur müde oder möchte anderen Freizeitaktivitäten nachgehen? Der Hochzeitsplaner nimmt einem alle mühsame und zeitraubende Arbeit ab und bereitet einem alles für eine leichtere Entscheidung vor. Denn das ist ganz wichtig: die finalen Entscheidungen fällt das Brautpaar natürlich weiterhin selbst. Ein guter Hochzeitsplaner setzt die Wünsche des Brautpaares um und nicht seine eigenen oder ausschließlich aktuelle Trends oder ähnliches.
  • Erprobte Kontakte: ein erfahrener Hochzeitsplaner hat zahlreiche Kontakte zu Lieferanten, Dienstleistern, Künstlern und natürlich Locations. Er weiß, was zum Brautpaar passt und vor allem wer gute und zuverlässige Arbeit von Anfang bis Ende bietet, weil er mit vielen schon zusammen gearbeitet hat. Er erspart dem Brautpaar damit viel Zeit bei der Suche und vor allem böse Überraschungen. Nur, weil ein Anbieter sympathisch ist oder eine tolle Webseite hat, muss er nicht der Richtige für genau dieses Brautpaar sein.
  • Erfahrung: Ein Hochzeitsplaner, der schon einige Jahre dabei ist, hat viel Erfahrung gesammelt. Er weiß, worauf es ankommt, an was man alles denken muss, was man unbedingt tun sollte und was vielleicht nicht so ratsam ist. Er hat den Zeitplan der Organisation und auch am Hochzeitstag selbst im Griff. Er berät das Brautpaar bei allen wichtigen Entscheidungen.

 

Den Bau des Eigenheims würde man auch einem Architekten anvertrauen. Ein bisschen ist die Organisation einer Hochzeit wie ein Hausbau. Viele Teilbereiche müssen genau budgetiert und durchdacht werden, alle Gewerke müssen sorgsam ausgesucht und aufeinander abgestimmt werden. Außerdem gilt es einen engen Zeitplan einzuhalten (sowohl in der Organisationsphase als auch an der Hochzeit inkl. Auf-/Abbau selbst). Immerhin geht es bei der Hochzeit auch normalerweise um zum Teil hohe 5-stellige Summen.

Damit wären wir auch schon beim Budget. Die meisten Brautpaare unterschätzen im Vorfeld, wieviel ihre Hochzeit gemäß ihren Wünschen und Träumen kosten wird. Siehe hierzu auch meinen Blogbeitrag zum Thema „Was kostet eine Hochzeit?“. Im Laufe der Planung muss dann immer wieder an vielen Stellen nachgebessert werden. Das ist schon ärgerlich, wenn man das Geld zur Verfügung hat. Wer allerdings ohnehin schon über ein knapperes Budget verfügt, hat eventuell bei der gebuchten Lokalität zu viel ausgegeben und muss später beim Essen oder der Dekoration sparen, obwohl ihm diese Posten vielleicht sehr wichtig waren. Hier kalkuliert der Hochzeitsplaner mit viel Erfahrung und Gespür frühzeitig realistisch und überwacht das Budget während der gesamten Planung.

Wenn man sich nun aber, dafür entschieden hat, einen Hochzeitsplaner zu buchen, wie findet man denn nun den Richtigen? Ich empfehle vor allem einen zu wählen, der Erfahrung hat. Auch nach 22 Jahren lerne ich bei jeder Hochzeit noch ein bisschen dazu. Je mehr der Planer schon erlebt hat, desto besser kann er vorausschauend arbeiten und das Brautpaar frühzeitig auf den richtigen Weg führen. Auch die Ausbildung des Planers ist nicht unerheblich. Was hat der Planer im Vorfeld gemacht und wie lange? Es gibt viele Wochenendkurse mit wohlklingenden Zertifikaten, die natürlich nicht gleichzusetzen sind mit einer mehrjährigen Ausbildung und/oder Berufserfahrung. Der Bund deutscher Hochzeitsplaner ist ein Zusammenschluss erfahrener Hochzeitsplaner. Er wurde von mir iniziiert und 2007 als eingetragener Verein eingetragen. Nur, wer schon eine Weile dabei ist und ein Auswahlverfahren erfolgreich bestanden hat, darf hier dabei sein. Daher gibt die Wahl eines Hochzeitsplaners, der hier Mitglied ist, eine Menge Sicherheit. Ansonsten hilft nur den Hochzeitsplaner genau nach seiner Ausbildung und Erfahrung zu fragen. Was qualifiziert ihn oder sie, die eigene Hochzeit professionell und perfekt zu organisieren.

Nun ist sicherlich jedem klar, warum ein Hochzeitsplaner sinnvoll ist. Ich empfehle jedem Brautpaar, genau zu überlegen, ob nicht die Investition in einen Weddingplanner für die eigene Hochzeit ratsam ist. Vielleicht reicht es schon, sich gezielt in ein paar Teilbereichen der Planung helfen zu lassen. Auch, wenn ein solcher Dienstleister nicht günstig ist, lohnt sich die Investition in der Regel sehr, um am Ende wirklich entspannt eine perfekt organisierte und unvergessliche Hochzeit zu erleben und nicht am falschen Ende Geld auszugeben.

Heute stelle ich Euch meine Lieblingslocation vor.

Nach einer längeren Feldstraße ins Nirgendwo entlang an Obstbäumen und Wiesen, erblickt man das Märchenschloss zwischen Wiesen und Wäldern. Jedes Mal geht mir das Herz auf, wenn ich um die letzte Kurve biege und das romantische Schlösschen vor der dunklen Waldkulisse auftauchen sehe. Das gepflegte und gut erhaltene Schloss hat viele romantische Ecken, historische Erker/Nischen und Wendeltreppen und wunderschöne Außenbereiche.

Schloss Neuhaus ist ohne Frage meine Lieblingslocation. Warum ich das beurteilen kann? Ich bin seit fast 22 Jahren Hochzeitsplaner in der Region und komme ursprünglich aus dem Hotelfach. Dort habe ich zuletzt als Bankettleiterin in einem Hotel der Steigenberger Gruppe gearbeitet. In den vielen Jahren meiner Selbständigkeit habe ich unzählige Festlocations gesehen und auf ihre Feiertauglichkeit prüfen können.

Der besondere Charme von Schloss Neuhaus liegt daran, dass man als Brautpaar quasi für ein Wochenende sein eigener Schlossherr ist. Kein Hotelbetrieb mit fremden Gästen. Keine fremden Mitarbeiter außer die, die man selbst beauftragt und die nur für die eigene Hochzeit zuständig sind. Das Hotel verfügt mit einer idyllisch im weitläufigen Park gelegenen Kapelle, 26 voll ausgestatteten Zimmern für die Übernachtung und unzähligen größeren und kleineren Sälen zum Feiern die perfekten Voraussetzungen.

Logistisch wird einem die Organisation erleichtert durch eine voll ausgestattete Küche für den Caterer und so ziemlich alles an Equipment, was zur Feier notwendig ist. Die Hausherren schreiben auf Ihrer Webseite: „Die Verbindung von Geschichte, Architektur und Natur mit den Erlebnissen exklusiver Privatfeiern macht uns zum besonderen Ort“ und genau das trifft den Nagel auf den Kopf. Ergänzt wird diese unvergessliche Location durch ein gutes Team, das in allen Bereichen der Organisation flexibel und kompetent unterstützt. Ob Trauung und Feier im Park oder in den Sälen oder am Freitag im Park und Samstag im noblen Schlosssaal. Alles ist hier möglich.

Die hohe Flexibilität und Freiheit vor Ort, bringt aber auch einen logistisch und organisatorisch nicht zu unterschätzenden Aufwand für alle Brautpaare und andere Feiernde. Daher ist es sicherlich sinnvoll, einen ERFAHRENEN Hochzeits-/Eventplaner mit ins Boot zu nehmen. Dann steht einer perfekt geplanten, stressfreien und unvergesslichen Hochzeit auf Schloss Neuhaus nichts mehr im Wege.

Aktuell sind deutschlandeweit Hochzeiten verboten. Viele Brautpaare haben seit 2020 zum Teil schon mehrfach ihre Hochzeit verschoben – teils schon auf 2022 – andere bangen noch um gebuchte Termine im Sommer/Herbst 2021.

Gleichzeitig leiden unzählige Lokalitäten, Restaurants, Caterer, Floristen, Fotografen, Musiker, weil sie seit über einem Jahr wenig bis gar keine Umsätze mehr haben. Sie müssen Mieten, laufende Kosten und zum Teil private Kosten auch für die eigene Familie stemmen. Die Eventbranche ist eine der Branchen, die am meisten unter der Pandemie gelitten hat. Viele sind hier am absoluten Limit oder haben bereits Insolvenz angemeldet.

Wir alle sehnen uns danach, wieder mit Freunden und Familie zu feiern.

Während viele sich brav an Regeln halten, gibt es immer wieder „heimliche“ Feiern, wo sich an keinerlei Hygieneregeln gehalten wird. Diesen „Spreader-Events“ gilt es mit einem sicheren Konzept entgegen zu wirken.

Daher haben wir vom Bund deutscher Hochzeitsplaner das Konzept #Hochzeitabersicher ins Leben gerufen. Wir setzen uns für ein sicheres Hygienekonzept ein, mit dem Hochzeiten vielleicht schon bald wieder stattfinden können. Wir respektieren alle Vorschriften und Einschränkungen der Bundesregierung und wollen nicht auf Biegen und Brechen irgendetwas durchsetzen. Aber wir wollen Möglichkeiten ausarbeiten, wie ein sicheres Feiern wieder möglich ist. Erfahrene Hochzeitsplaner haben gemeinsam mit einem erfahrenen Virologen (Prof. Schmidt-Chanasit von der Universität Hamburg) ein sicheres und professionelles Konzept ausgearbeitet. Es wird alles darangesetzt, eine Leuchtturmveranstaltung als Test mit diesem Konzept noch im Mai durchführen zu können.

Das Konzept basiert im Wesentlichen auf folgenden Hauptunkten:

  • Tests aller Gäste und Mitarbeiter – zunächst vor Beginn des Zusammenkommens und ein zweites Mal vor Beginn des lockeren Abends
  • Nachverfolgungsmöglichkeit, da alle Gäste mit Kontaktdaten bereits im Vorfeld bekannt sind und mindestens für den ersten Teil der Feierlichkeiten (Trauung und Abendessen) durch eine Sitzordnung die Haushalte, die nahe beieinander sitzen, auf ein Minimum reduziert werden.
  • Feiern möglichst im Freien /Zelt oder mit ausreichendem Lüften.
  • Serviertes Essen statt Buffet
  • Kontrolle durch eine externe Person, die nicht Gast ist, dass alle Regeln eingehalten werden.

Weitere Informationen auf der Seite des Bundes Deutscher Hochzeitsplaner: https://bund-deutscher-hochzeitsplaner.de/corona/konzept-fuer-sichere-hochzeiten/

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Auf Wunsch senden wir Ihnen unsere Preise und bieten Ihnen anschließend bei Interesse einen unverbindlichen Kennenlerntermin in unserem Büro.


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